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|  NLP im Überblick
Das "Neuro-Linguistische Programmieren" (NLP) ist ein in den siebziger Jahren in den USA entwickeltes Funktionsmodell menschlichen Verhaltens. Es wurde hauptsächlich von Bandler, Grinder und Dilts durch die genaue Analyse sehr erfolgreicher Psychotherapeuten wie Erikson, Perls, Satir und Bateson entwickelt.
Der Begriff "Neuro-Linguistisches Programmieren" verweist darauf, daß es sich hierbei um einen bio-psychologischen Ansatz handelt. NLP hat etwas zu tun mit der Idee, daß es möglich ist, unsere im Nervensystem (Neuro) verankerten psychischen Funktionsmuster (Programme) mittels Sprache (linguistisch) gezielt verändern (umprogrammieren) zu können.
Curriculum des Practitioner-Kurses:
(Die folgenden Curricula-Elemente werden im Kurs in ihren psychotherapie-relevanten Momenten dargestellt, vor der Gruppe vorgeführt und in Kleingruppen eingeübt.)
- Axiome/Grundannahmen
- Rapport herstellen und aufrecht erhalten
- Racing und Leading
- Kalibrierung
- Repräsentationssysteme
- Repräsentationssysteme überlappen und übersetzen
- Meta-Modell der Sprache
- Milton-Modell der Sprache
- Refraiming/Zielrahmen
- Zielökologie
- Erkennen und utilisieren von spontanen Trance-Zuständen
- Metaphern kreieren
- Rahmen: Kontrast, Relevanz, Als-Ob, Backtrack
- Ankern: VAK
- Aktives und passives sinnesspezifisches Feedback
- Zielorientierte Steuerung der Wahrnehmung von inneren und äußeren Prozessen
- Dissoziation, Assoziation, 1.-, 2.-, 3.-Position
- Chunking
- Submodalitäten
- Logische Ebenen
- Zielorientiertes und ökologisches Ressourcenmanagement
- Kontext- und Bedeutungsrefraiming
- Strategien, einschließlich T.O.T.E.-Modell
- Timeline
- Bilder zerstören
- Change History
- Glaubenssätze verändern
- Swish-Technik
- Fast Phobia-Technik
- S.C.O.R.E.-Modell
- Augenzugangshinweise und EMI ("Eye-Movement-Integration" nach Steve Andreas = NLP-Äquivalent zum EMDR)
Beispielhafte Erläuterungen einzelner Curricula-Elemente:
Pacing und Leading Hierbei geht es um die geplante Herbeiführung von Bindung und Vertrauen in einem
Gesprächskontakt, was dann die Möglichkeit eröffnet, ein Gespräch wirklich zu "führen".
Ankern Dieses Thema behandelt die Herstellung von förderlichen und die Auflösung von hinderlichen Gefühlsreaktionen bei sich selbst oder beim Gesprächspartner. Dabei werden Möglichkeiten ausgenutzt, psychische Zustände durch geplante hirnneurologische Aktivierungen planvoll herbeizuführen. Dabei kann offen oder verdeckt gearbeitet werden.
Meta-Modell der Sprache Hierbei geht es um das Auflösen unbewußter Widerstandsmechanismen bei Gesprächspartnern durch den Einsatz von Techniken, welche die Tiefenstruktur der Sprache wirkungsmäßig auszunutzen suchen.
Repräsentationssysteme und Submodalitäten Aus dem Umstand, dass das komplette psychische System sich letztlich nur aus dem Input unserer fünf Sinne zusammensetzt, lassen sich Möglichkeiten ableiten, das Psychische systematisch mit Hilfe der Submodalitäten dieser Sinne zu bearbeiten und zu verändern.
Reframing Bei diesem Thema geht es um das geplante Herbeiführen von Veränderungen des Erlebens und Verhaltens durch die Variationsmöglichkeiten unbewußt mitgedachter Rahmenbedingungen unseres Denkens.
Hypnotische Sprachmuster Der geplante Einsatz von hypnotischen Sprachmustern gemäß dem Milton-Modell der Ericksonschen Hypnotherapie kann Trance-Zustände herbeiführen und damit Zugang zu unbewußten Veränderungprozessen des Erlebens und Verhaltens bei uns selbst und bei unseren Gesprächspartnern eröffnen.
Time-Line-Arbeit Hierbei geht es um die geplante Herbeiführung regressiver Zustände durch die Ausnutzung räumlicher Repräsentanzen psychischen Zeitempfindens. Darüber hinaus geht es aber auch um die Neuorganisation und Neubewertung unseres Lebenswegempfindens mittels Einsatz des sogenannten Reimprintingverfahrens.
Future-Pace Der Einsatz aller Verfahren dient letztlich dem Ziel, eine aktuell erzielte Veränderung auch in der Zukunft konstant zu halten.
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